Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Teilzeit (80 %)

Über uns

Die Professur für Forstliche Verfahrenstechnik befasst sich mit Fragen der Holzbereitstellung unter dem Aspekt ökologischer Integrität, technischer und ökonomischer Effizienz und sozialer Vertretbarkeit. Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist dabei die Untersuchung von Holzernteverfahren hinsichtlich Produktivität, Auswirkungen auf die Umwelt (insbesondere den Boden), Arbeitssicherheit und Einsatzgrenzen.

In dem vom Kuratorium für forstliche Forschung der Bayerischen Forstverwaltung geförderten Forschungsprojekt

Eignung hochmechanisierter Holzernteverfahren für laubholzdominierte Bestände

mit einer Laufzeit vom 01.07.2018 bis 30.06.2020 soll der Einsatz von Kranvollerntern in naturnah bewirtschafteten, laubholzdominierten Beständen unter den oben genannten Gesichtspunkten untersucht werden.

Für dieses Forschungsprojekt suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in als Projektbearbeiter/in.

Anforderungen

  • Promotion oder mit herausragendem Ergebnis abgeschlossene Hochschulausbildung (M.Sc. oder Diplom) in
  • Forstwissenschaft oder einem verwandten Fach
  • versierter Umgang mit MS-Office-Software, insbesondere MS Excel
  • Erfahrung in der (statistischen) Datenanalyse und entsprechender Statistiksoftware (z.B. SPSS, R, etc.)
  • sicheres Beherrschen der deutschen und englischen Sprache
  • körperliche Eignung und Bereitschaft für ein- bis mehrtägige Außenarbeit im Gelände
  • Eigeninitiative, selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Fähigkeit zur eigenständigen Organisation und Bearbeitung eines Forschungsprojekts

Aufgaben

  • Planung und Organisation einzelner Untersuchungskampagnen in Abstimmung mit externen Beteiligten
  • Durchführung von Bestandesaufnahmen, bodenphysikalischen Untersuchungen und forstlichen Zeitstudien
  • Aufbereitung und Analyse der aufgenommenen Daten
  • Verfassen von Berichten sowie praxisorientierten und wissenschaftlichen Veröffentlichungen
  • Verbreitung von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlichen Konferenzen und in der forstlichen Praxis

Wir bieten

  • eine nach TV-L E 13 bewertete Stelle mit einem Arbeitszeitumfang von 80 % der regelmäßigen Arbeitszeit (32,08 Std./Woche); befristet für die Dauer der Projektlaufzeit, d.h. für den Zeitraum vom 01.07.2018 bis 30.06.2020,
  • die Beteiligung an einem Forschungsprojekt mit unmittelbarem Praxisbezug,
  • die Einbindung in ein kleines, aber junges und engagiertes Forscherteam mit familiärer Arbeitsatmosphäre,
  • eine dem Stand der Technik entsprechende Forschungsinfrastruktur (moderne Aufnahmegeräte wie T-LiDAR und ein vollausgestattetes bodenphysikalisches Labor) sowie
  • die Möglichkeit zur eventuellen Nutzung der im Projekt erarbeiteten Ergebnisse für die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotionsvorhaben).

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Technische Universität München strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdrücklich begrüßt.

Bewerbung

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Kopien von Urkunden, Zeugnissen, Bescheinigungen, etc.) sowie den Kontaktdaten von zwei Referenzgebern und ggf. Kopien eigener Publikationen.

Lassen Sie uns Ihre Bewerbung bitte bis Freitag, 11.05.2018 zukommen, gerne per E-Mail an sandra.grosskopf[at]tum.de (in einer PDF-Datei; maximal 10 MB) oder per Post an die unten angegebene Anschrift.

Bei Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich gerne an Prof. Dr. Eric R. Labelle oder an Dr. Lorenz Breinig (lorenz.breinig[at]tum.de; Tel. +49 8161 71 4756)

Technische Universität München
Professur für Forstliche Verfahrenstechnik
Prof. Dr. Eric R. Labelle
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 2
85354 Freising

Tel. +49 8161 71 4760
eric.labelle[at]tum.de
www.fvt.wzw.tum.de
www.tum.de